SWIFT-Überweisung erklärt: Kosten, Dauer und Gebühren im Vergleich 2025

Max Müller
Philipp Spitzenpfeil
Zuletzt geupdatet
6. November 2025

Du willst Geld ins Ausland überweisen und bist auf den Begriff "SWIFT-Überweisung" gestoßen? In diesem umfassenden Guide erfährst du alles, was du über diese internationale Zahlungsmethode wissen musst: von der Funktionsweise über Kosten und Dauer bis hin zu praktischen Tipps und günstigen Alternativen, wie Wise.

SWIFT-Überweisungen sind der Standardweg für internationale Geldtransfers, besonders wenn es um große Summen oder Zahlungen in entfernte Länder geht. Doch sie haben auch Nachteile wie höhere Gebühren und längere Bearbeitungszeiten. Hier findest du alle Informationen, um deine internationale Überweisung richtig zu planen und dabei Geld zu sparen.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Hohe Kosten und versteckte Gebühren: SWIFT-Überweisungen sind oft teuer und unvorhersehbar aufgrund von mehreren Bankgebühren.
  • Lange Dauer und mangelnde Transparenz: Überweisungen dauern 1-6 Werktage, wobei die genaue Dauer und die beteiligten Banken oft unklar sind.
  • Komplexität und Fehleranfälligkeit: Der mehrstufige Prozess und die vielen erforderlichen Informationen erhöhen das Risiko von Fehlern und Verzögerungen.
  • Wise und OFX als günstige und schnelle Alternativen: Diese Dienste bieten transparente, niedrigere Gebühren und den echten Devisenmittelkurs, wodurch Überweisungen oft innerhalb von Stunden abgewickelt werden.

Was ist eine SWIFT-Überweisung?

Eine SWIFT-Überweisung ist eine internationale Banküberweisung, die über das SWIFT-Netzwerk (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) abgewickelt wird. Dieses globale Finanzkommunikationssystem ermöglicht es Banken weltweit, standardisierte und sichere Nachrichten auszutauschen.

Wichtig zu verstehen: SWIFT selbst überweist kein Geld. Das Netzwerk übermittelt lediglich die Zahlungsanweisungen zwischen den beteiligten Banken – ähnlich wie ein internationales Finanztelegramm. Aktuell sind über 11.000 Banken und Finanzinstitutionen in mehr als 200 Ländern an das SWIFT-System angeschlossen.

Im Gegensatz zu regionalen Zahlungssystemen wie SEPA (Single Euro Payments Area), das nur für Euro-Zahlungen innerhalb Europas gilt, ermöglicht SWIFT weltweite Überweisungen in nahezu allen Währungen.

Wie funktioniert eine SWIFT-Überweisung?

Eine SWIFT-Überweisung ist ein mehrstufiger Prozess: Nach der Auftragserteilung sendet deine Bank eine standardisierte Nachricht über das SWIFT-Netzwerk an die Empfängerbank. Falls keine direkte Geschäftsbeziehung besteht, kann dein Geld durch zusätzliche Korrespondenzbanken laufen. Letztendlich wird dein Konto belastet, und nach Prüfungen schreibt die Empfängerbank den Betrag gut.

→ Jede beteiligte Bank kann dabei zusätzliche Prüfungen und Gebühren erheben!

Kosten einer SWIFT-Überweisung

Bei SWIFT-Überweisungen fallen in der Regel mehrere Gebührenarten an:

  • Grundgebühr deiner Bank: Zwischen 5€ und 50€, je nach Bank und Kontomodell
  • Gebühren für Korrespondenzbanken: Durchschnittlich 10-30€ pro beteiligter Bank
  • Wechselkursgebühren: Können zwischen 0,5% und 5% des überwiesenen Betrags ausmachen

Die Gesamtkosten einer SWIFT-Überweisung sind oft schwer vorherzusagen, da die Gebühren der Korrespondenzbanken vorher nicht immer bekannt sind. Bei SWIFT-Überweisungen gibt es drei Entgeltoptionen:

  • OUR: Der Absender trägt alle Kosten (inkl. Gebühren ausländischer Banken)
  • SHA: Die Kosten werden geteilt (Absender zahlt Gebühren seiner Bank, Empfänger zahlt die der Empfängerbank)
  • BEN: Der Empfänger trägt alle Kosten (wird vom Überweisungsbetrag abgezogen)

Im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ist bei grenzüberschreitenden Euro-Überweisungen (also SEPA-Zahlungen) die Option SHA (Kosten teilen) gesetzlich verpflichtend. Für SWIFT-Überweisungen in Fremdwährung oder Zahlungen außerhalb des EWR stehen alle drei Optionen (OUR, SHA, BEN) zur Wahl.

Versteckte Kosten bei SWIFT-Überweisungen

Neben den offensichtlichen Gebühren solltest du auch auf versteckte Kosten achten:

  • Wechselkursaufschläge: Banken verwenden oft nicht den Mittelmarktkurs, sondern berechnen einen Aufschlag von bis zu 5%. Bei größeren Beträgen kann dies erhebliche Kosten verursachen.
  • Nachforschungsgebühren: Wenn Probleme bei der Überweisung auftreten und Nachforschungen nötig sind, fallen zusätzliche Gebühren an.
  • Rückbuchungsgebühren: Sollte eine Überweisung zurückgebucht werden müssen, werden weitere Gebühren fällig.

Um deine Gesamtkosten zu minimieren, empfiehlt es sich, den Überweisungsbetrag in der Zielwährung festzulegen und bei größeren Beträgen auf jeden Fall Anbieter zu vergleichen.

Alternativen zu SWIFT: So vermeidest du hohe Gebühren

Neben Auslandsüberweisungen mit der Hausbank kannst du heutzutage auch auf spezialisierte Geldtransferdienstleister zurückgreifen. Sie bieten meist günstigere Gebühren und schnellere Überweisungen an als Banken.

Anbieter wie Wise und OFX nutzen ihr Netzwerk aus lokalen Konten, um internationale Überweisungen als lokale Transaktionen auszuführen, was zu erheblichen Einsparungen führen kann.

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der beiden Geldtransferdienstleistern mit drei Banken, bei einer Überweisung von 5000 EUR in USD.

BankÜberweisungsgebührenBetrag beim Empfänger
Wise28,34 EUR5343,54 USD
OFX0,00 EUR5291,50 USD
DKB12,50 EUR5326,65 USD
Sparkasse KölnBonn 12,50 EUR5327,65 USD
Deutsche Bank11,55 EUR5316,19 USD

*Wechselkurse und Gebühren korrekt am 1.6.23

Live Gebühren vergleichen

Obwohl OFX einen kleinen Aufschlag auf den Wechselkurs berechnet, kann es günstiger sein als Banken. Wise hingegen verwendet den Devisenmittelkurs und zeigt seine Gebühren im Vorhinein transparent an.

Obwohl Wise in diesem Vergleich auf den ersten Blick die höchsten Gebühren hat, kommt beim Empfänger der höchste Betrag an. Das liegt daran, dass Wise den Devisenmittelkurs nutzt, während die anderen einen Wechselkurs mit Aufschlag berechnen.

Wise: Die kostengünstige Alternative zu SWIFT-Überweisungen

wise-account-transfer-money.png Wenn du regelmäßig Geld ins Ausland überweist, könnte Wise (früher TransferWise) eine attraktive Alternative zu herkömmlichen SWIFT-Überweisungen bieten. Wise nutzt ein einzigartiges Peer-to-Peer-System, das die SWIF-Bankennetze umgeht und dadurch erhebliche Kosten sparen kann:

  • Devisenmittelkurs: Wise verwendet stets den Devisenmittelkurs ohne versteckte Aufschläge
  • Transparente Preisstruktur: Du siehst immer im Voraus, wie viel die Überweisung kostet und wie viel beim Empfänger ankommt
  • Schnellere Überweisungen: Je nach Zielland und Währung werden viele Überweisungen innerhalb von Stunden oder sogar Minuten abgewickelt
  • Lokale Kontodetails: Mit Wise kannst du lokale Bankdetails in 8+ Währungen erhalten, um Geld wie ein Einheimischer zu senden und zu empfangen
  • Hohe Sicherheit: Wise ist ein reguliertes Finanzinstitut mit modernen Sicherheitsprotokollen

Wise wäre in diesem Fall also die beste Wahl. Durch die Nutzung des lokalen Netzwerks sind die Überweisungen zudem in vielen Fällen schneller da als bei Banken.

Gebühren sparen mit Wise

Was ist ein SWIFT-Code/BIC?

Der SWIFT-Code, auch bekannt als BIC (Bank Identifier Code), ist eine internationale Bankleitzahl, die Banken weltweit eindeutig identifiziert. Jeder SWIFT-Code besteht aus 8 oder 11 alphanumerischen Zeichen:

  1. Bankcode (4 Stellen): Identifiziert die Bank (z.B. DEUT für Deutsche Bank)
  2. Ländercode (2 Stellen): Das Land der Bank nach ISO-Standard (z.B. DE für Deutschland)
  3. Standortcode (2 Stellen): Stadt oder Region (z.B. FF für Frankfurt)
  4. Filialcode (3 Stellen, optional): Spezifische Filiale der Bank

Beispiel: DEUTDEFF500 - Deutsche Bank (DEUT), Deutschland (DE), Frankfurt (FF), Filiale 500

Wenn du nur den 8-stelligen Code (ohne Filialcode) angibst, wird die Zahlung automatisch an die Hauptfiliale der Bank geleitet. Den SWIFT/BIC-Code einer Bank findest du auf deren Website, auf deinen Kontoauszügen, im Online-Banking oder durch direkte Nachfrage bei deiner Bank.

SWIFT vs. SEPA: Was ist der Unterschied?

Bei SEPA (Single Euro Payments Area) geht es einzig um Überweisungen innerhalb des Europäischen Zahlungsraums, sowie Großbritannien, Andorra, Norwegen, Island, Liechtenstein, die Schweiz, Monaco, San Marino und der Staat Vatikanstadt. Doch was ist sonst der unterschiedlich zu SWIFT?

MerkmalSEPA (Single Euro Payments Area)SWIFT
Geografische ReichweiteNur innerhalb des SEPA-RaumsWeltweites Netzwerk mit über 11.000 Banken in mehr als 200 Ländern
WährungenAusschließlich EURNahezu alle Währungen (USD, GBP, AUD, EUR usw.)
TransferdauerMax. ein Werktag (gesetzlich vorgeschrieben)1-6 Werktage (keine feste Vorgabe)
KostenNiedrig (oft gebührenfrei für Privatkunden)Höher (Grundgebühren, Korrespondenzbankgebühren, Wechselkursaufschläge)
Benötigte InformationenIBAN (BIC optional)SWIFT/BIC-Code, IBAN oder Kontonummer, oft Bankadresse
Beste Nutzung fürZahlungen in Euro innerhalb EuropasInternationale Zahlungen außerhalb des SEPA-Raums, Zahlungen in Fremdwährungen
KomplexitätEinfach und standardisiertKomplexer, oft mit mehreren beteiligten Banken
RegularienStreng reguliert durch EU-VorschriftenWeniger einheitliche Regularien, variiert nach Land

Zusammenfassend: Während SEPA-Überweisungen die schnellere und günstigere Option für Euro-Zahlungen innerhalb Europas sind, bietet SWIFT die notwendige Flexibilität für weltweite Überweisungen und Zahlungen in verschiedenen Währungen – allerdings zu höheren Kosten und mit längeren Bearbeitungszeiten.

Anleitung: So tätigst du eine SWIFT-Überweisung

Hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung für deine SWIFT-Überweisung:

  1. Sammle alle notwendigen Informationen:

    • Vollständiger Name des Empfängers (wie im Bankkonto registriert)
    • IBAN oder Kontonummer des Empfängers
    • SWIFT/BIC-Code der Empfängerbank
    • Vollständige Adresse der Empfängerbank (bei manchen Banken erforderlich)
    • Überweisungsbetrag und Währung
    • Manche Länder verlangen außerdem, dass du ein Grund für die Überweisung angibst.
  2. Wähle die Entgeltoption:

    • OUR (du zahlst alle Gebühren)
    • SHA (geteilte Kosten)
    • BEN (Empfänger zahlt alle Gebühren)
  3. Überweisung beauftragen:

    • Online-Banking: Logge dich ein, wähle "Auslandsüberweisung" oder "SWIFT-Überweisung" und folge den Anweisungen
    • In der Filiale: Fülle das Formular für internationale Überweisungen aus
    • Telefonbanking: Halte alle Informationen bereit und folge den Anweisungen des Mitarbeiters
  4. Überprüfe die Details: Kontrolliere alle Angaben sorgfältig - ein Fehler im SWIFT-Code oder in der IBAN kann zu erheblichen Verzögerungen führen
  5. Autorisiere die Zahlung:

    • Bestätige mit TAN/PIN oder deiner Unterschrift
    • Bei größeren Beträgen (über 12.500 €) beachte die Meldepflicht an die Bundesbank
  6. Dokumentation aufbewahren:

    • Bewahre den Überweisungsbeleg und die Referenznummer für Nachfragen auf
  7. Empfänger informieren:

    • Teile dem Empfänger mit, dass du eine Überweisung getätigt hast
    • Gib die Referenznummer und den voraussichtlichen Eingangstermin an

💡 Tipp: Für regelmäßige internationale Überweisungen lohnt es sich, einen Dauerauftrag einzurichten oder alternativ einen spezialisierten Anbieter wie Wise zu nutzen.

Sind SWIFT-Überweisungen sicher?

SWIFT ist ein sehr sicheres und verlässliches Zahlungsnetzwerk, das seit fünf Jahrzehnten im Einsatz ist. Schätzungen zufolge werden etwa die Hälfte aller grenzüberschreitenden Überweisungen mit dem SWIFT-Netzwerk abgewickelt.

Die teilnehmenden Banken unterliegen dabei den Regulierungen der Finanzbehörden des jeweiligen Landes, welche strenge Anforderungen stellen, um beispielsweise für eine hohe Sicherheit der Kundengelder zu sorgen.

SWIFT-Überweisung Dauer: Wie lange dauert eine Auslandsüberweisung?

Die Dauer einer SWIFT-Überweisung beträgt in der Regel 2–5 Werktage. Bei Überweisungen in exotische Währungen, entlegene Länder oder durch zusätzliche Compliance-Prüfungen kann es bis zu 6 Werktage dauern. Moderne Anbieter wie Wise können diese Zeiten jedoch deutlich verkürzen, sodass 80% der Überweisungen innerhalb von 24h ankommen.

Folgende Faktoren beeinflussen die Dauer einer SWIFT-Überweisung:

  • Anzahl der beteiligten Banken: Je mehr Korrespondenzbanken beteiligt sind, desto länger dauert die Überweisung.
  • Zielland und -währung: Überweisungen in exotische Währungen oder entlegene Länder dauern meist länger.
  • Zeitzonenunterschiede: Diese können zusätzliche Verzögerungen verursachen.
  • Bankfeiertage und Wochenenden: SWIFT-Überweisungen werden nur an Werktagen bearbeitet.
  • Compliance-Prüfungen: Anti-Geldwäsche-Prüfungen können zu Verzögerungen führen, besonders bei großen Beträgen.

Für zeitkritische Überweisungen empfiehlt es sich, einen alternativen Dienst wie Wise oder OFX in Betracht zu ziehen oder bei deiner Bank nach Express-Optionen zu fragen.

Vor- und Nachteile von SWIFT-Überweisungen

Das SWIFT-Netzwerk ist heutzutage die am meisten standardisierte Methode zur Überweisung von Geld weltweit. Im Folgenden einige Vor- und Nachteile davon.

VorteileNachteile
Sichere Überweisungen:
Das SWIFT-Netzwerk wird weltweit von mehr als 11.000 Banken verwendet und ist seit fünf Jahrzehnten im Einsatz.
Nur bei Banken nutzbar:
SWIFT-Überweisungen können nur über Banken genutzt werden, wodurch sich die Kosten erhöhen, da Banken ihre eigenen Gebühren festlegen.
Sendungsverfolgung:
Bei Verzögerungen kann die Bank Nachforschungen anstellen, um den aktuellen Status der Nachricht zu ermitteln und den Zustellzeitpunkt festzustellen.
Längere Bearbeitungszeit:
Bei SWIFT gibt es keine Vorgaben bezüglich der Transaktionsdauer, sodass Überweisungen bis zu fünf Werktage in Anspruch nehmen können.
Einheitlichkeit:
Unabhängig von Sprachbarrieren und Ländern existiert ein einheitlicher Decodierungscode, mit dem die Nachrichten ausgelesen werden können.
Höhere Kosten durch Korrespondenzbanken:
Bei der Einschaltung von Korrespondenzbanken fallen zusätzliche Gebühren an, die die Gesamtkosten erhöhen und den Empfängerbetrag reduzieren.

Das Urteil: Macht es Sinn, mit SWIFT-Geld zu versenden?

Möchtest du Geld ins Ausland versenden, so kommst du um das SWIFT-Netzwerk nicht umhin. Durch seine standardisierten Codes und Abläufe sind reibungslose Überweisung in nahezu alle Länder und Währungen dieser Welt möglich.

Du hast zudem in der Regel keine Wahl, ob du das SWIFT-Netzwerk benutzt oder nicht. Denn deine Überweisung wird bei der Bank aufgegeben und sie entscheidet, wie das Geld zum Empfänger kommt.

→ Dass Wise & Co. meist die günstigere und schnellere Alternative sind, ist inzwischen klar. Jedoch hängt dies immer stark vom Empfängerland ab.

Fazit

Die Einführung des SWIFT-Netzwerkes 1973 hat den internationalen Zahlungsverkehr erleichtert, sodass trotz Sprachbarrieren Auslandsüberweisungen ohne Probleme möglich sind. Allerdings gibt es keine strengen Richtlinien wie bei SEPA.

Das bedeutet, dass Banken die Gebühren selbst festlegen können und Überweisungen teilweise lange unterwegs sind. Eine Alternative dazu können spezialisierte Geldtransferdienstleister wie Wise oder OFX sein. Wise nutzt außerdem den Devisenmittelkurs ohne Aufschlag.

FAQ

Wie lange dauert eine SWIFT-Überweisung?

SWIFT-Überweisungen dauern in der Regel 1-5 Werktage. Die genaue Dauer hängt von den beteiligten Banken, den Ländern und der Währung ab. Überweisungen in Fremdwährungen oder in Länder außerhalb Europas können bis zu 6 Werktage dauern.

Was kostet eine SWIFT-Überweisung?

Die Gebühren setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: Die Grundgebühr deiner Bank (ca. 5-50€), mögliche Gebühren von Korrespondenzbanken (ca. 10-30€ pro Bank) und Wechselkursaufschläge (0,5-5% des Betrags). Insgesamt können die Kosten zwischen 20€ und 100€ oder mehr liegen.

Ist SWIFT und BIC das Gleiche?

Ja, SWIFT-Code und BIC (Bank Identifier Code) sind synonym und bezeichnen denselben Identifikationscode für Banken im internationalen Zahlungsverkehr. Beide Begriffe werden gleichbedeutend verwendet.

Wie finde ich den SWIFT/BIC-Code meiner Bank?

Den SWIFT/BIC-Code findest du auf deinen Kontoauszügen, in deinem Online-Banking, auf der Webseite deiner Bank oder direkt durch Nachfrage bei deiner Bank. Es gibt auch Online-Datenbanken, die SWIFT-Codes verzeichnen.

Kann ich eine SWIFT-Überweisung stornieren?

Eine Stornierung ist nur möglich, solange die Überweisung noch nicht ausgeführt wurde. Sobald das Geld das Absenderkonto verlassen hat, kann die Überweisung nur mit Zustimmung des Empfängers zurückgerufen werden, was zusätzliche Gebühren verursacht und nicht garantiert ist.

Gibt es ein Limit für SWIFT-Überweisungen?

Bei SWIFT-Überweisungen gibt es theoretisch kein Limit für den Überweisungsbetrag. Banken können jedoch interne Limits festlegen, besonders bei Online-Überweisungen. Beträge über 50.000€ müssen zudem an die Bundesbank gemeldet werden.

Warum dauert eine SWIFT-Überweisung so lange?

SWIFT-Überweisungen können mehrere Tage dauern, weil oft mehrere Banken beteiligt sind. Die Absenderbank sendet die Zahlungsanweisung an 1-3 Korrespondenzbanken, bevor das Geld die Zielbank erreicht. Jede Bank führt eigene Prüf- und Verarbeitungsschritte durch, was Zeit in Anspruch nimmt.

Ist eine SWIFT-Überweisung sicher?

SWIFT-Überweisungen gelten als sehr sicher. Das SWIFT-Netzwerk verwendet hochentwickelte Verschlüsselungstechniken und strenge Authentifizierungsverfahren. Jede Transaktion wird durch mehrere Banken geprüft. Dennoch solltest du immer sicherstellen, dass du die korrekten Bankdaten des Empfängers verwendest.