Fremdwährungskonto Commerzbank: Gebühren & Alternativen 2026

Sarah Schuster
Philipp Spitzenpfeil
Zuletzt geupdatet
23. März 2026

Du arbeitest international, stellst Rechnungen in Fremdwährungen aus oder bezahlst regelmäßig Partner im Ausland? Dann weißt du, wie schnell Gebühren und Wechselkursaufschläge zur Kostenfalle werden. Das Commerzbank Fremdwährungskonto will genau hier ansetzen und verspricht strukturiertes Arbeiten mit festen Währungen. In diesem Review schauen wir uns an, wie das Konto funktioniert, welche Kosten anfallen, für wen es sich wirklich lohnt – und wann digitale Multiwährungskonten wie Wise Business oder Revolut Business die clevere Wahl sind.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Fremdwährungskonto in 25 Währungen für 9,90 EUR pro Monat
  • Nur für Geschäftskunden – kein Fremdwährungskonto für Privatpersonen
  • Buchungen direkt in Fremdwährung, ohne automatische Umrechnung
  • Wise Business als Alternative mit 40+ Währungen
  • Revolut Business für alle, die mehr Auswahl an Kontomodellen wollen

Was ist das Commerzbank Fremdwährungskonto?

Ein Fremdwährungskonto ist im Grunde genommen ein Bankkonto, das nicht in EUR, sondern in einer anderen Währung geführt wird. Mit dem Commerzbank Fremdwährungskonto bekommst du Zugang zu gleich 25 verschiedenen Währungen.

So kannst du Zahlungen direkt in der jeweiligen Fremdwährung empfangen und versenden, ohne dass jedes Mal eine automatische Umrechnung in EUR stattfindet – und das spart unnötige Gebühren.

⚠️ Wichtig zu wissen:

Das Fremdwährungskonto der Commerzbank richtet sich ausschließlich an Geschäftskunden und Unternehmen. Du brauchst also zwingend ein Commerzbank Geschäftskonto als Voraussetzung. Ein Commerzbank Fremdwährungskonto für Privatpersonen gibt es aktuell nicht.

Doch keine Sorge, es gibt super Alternativen, wenn du als Privatperson nach einer Lösung für internationale Finanzen suchst: Wise und Revolut.

Wofür eignet sich das Commerzbank Fremdwährungskonto?

Das Fremdwährungskonto macht vor allem dann Sinn, wenn dein Unternehmen regelmäßig international tätig ist. Praktisch ist es zum Beispiel in diesen Fällen:

  • Import-/Export-Zahlungen: Rechnungen in USD, GBP oder anderen Währungen lassen sich mit dem Commerzbank Fremdwährungskonto direkt in der jeweiligen Währung verbuchen – ohne automatische Umrechnung und ohne versteckte Kosten durch ungünstige Wechselkurse.

  • Währungsrisiken steuern: Kursschwankungen können deine Margen schnell schmälern. Mit dem Commerzbank Fremdwährungskonto bestimmst du selbst, wann umgerechnet wird – und behältst so mehr Kontrolle über Gewinne und Verluste.

  • Besseres Cashflow-Management: Separate Konten je Währung sorgen für mehr Transparenz. Du siehst sofort, wie viel Guthaben in USD, GBP oder JPY verfügbar ist.

  • Zinsen je Währung nutzen: Während EUR-Guthaben derzeit kaum verzinst werden, bieten andere Währungen teils bessere Konditionen. In der Kombination mit dem Commerzbank TopZinskonto Plus kannst du davon profitieren.

Unterm Strich sparst du bei regelmäßigem Auslandsgeschäft Kosten, die sonst durch laufende Umrechnungen, Zahlungseingänge in Fremdwährungen und Auslandsüberweisungen entstehen.

Für wen eignet sich das Konto?

Das Commerzbank Fremdwährungskonto ist besonders interessant für:

  • Unternehmen mit regelmäßigen Zahlungsein- und -ausgängen in Fremdwährung: Wenn du jeden Monat mehrere Rechnungen in USD oder GBP begleichst oder von internationalen Kunden bezahlt wirst, macht ein Fremdwährungskonto absolut Sinn.

  • Firmen mit internationalen Lieferanten oder Tochtergesellschaften: Hast du Geschäftspartner oder sogar eigene Niederlassungen im Ausland, vereinfacht das Fremdwährungskonto die Abwicklung enorm.

  • Dienstleister mit Auslandskunden: Freelancer, Agenturen, IT-Dienstleister oder Beratungen, die für Kunden im Ausland arbeiten – sie alle profitieren davon, Zahlungen in der Landeswährung des Kunden zu empfangen.

Verfügbare Währungen

Wie bereits erwähnt, ist einer der großen Pluspunkte des Commerzbank Fremdwährungskontos, dass du nicht nur eine oder zwei, sondern gleich 25 verschiedene Währungen nutzen kannst. Hier die komplette Übersicht:

VAE-Dirham (AED)

Australischer Dollar (AUD)

Bulgarischer Lew (BGN)

Bahrain-Dinar (BHD)

Kanadischer Dollar (CAD)

Tschechische Krone (CZK)

Dänische Krone (DKK)

Britisches Pfund (GBP)

Hongkong-Dollar (HKD)

Kroatische Kuna (HRK)

Ungarischer Forint (HUF)

Israelischer Schekel (ILS)

Isländische Krone (ISK)

Jordanischer Dinar (JOD)

Japanischer Yen (JPY)

Kuwait-Dinar (KWD)

Mexikanischer Peso (MXN)

Norwegische Krone (NOK)

Neuseeland-Dollar (NZD)

Omanischer Rial (OMR)

Polnischer Złoty (PLN)

Katar-Riyal (QAR)

Rumänischer Leu (RON)

Saudi-Riyal (SAR)

Schwedische Krone (SEK)

Singapur-Dollar (SGD)

Türkische Lira (TRY)

US-Dollar (USD)

⚠️ Wichtig: Die Commerzbank weist darauf hin, dass manche Währungen mit devisenrechtlichen Auflagen eröffnet werden können – beispielsweise Schweizer Franken (CHF), Chinesischer Yuan (CNH) oder Thai Baht (THB).

Gebühren-Check: Was kostet das Commerzbank Fremdwährungskonto wirklich?

Die Commerzbank Fremdwährungskonto Kosten sind wahrscheinlich ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Auf den ersten Blick scheint es simpel: Das Fremdwährungskonto der Commerzbank kostet 9,90 EUR im Monat – zusätzlich zu den Gebühren für dein Geschäftskonto. Einzig beim Premium-Geschäftskonto Plus (das allerdings stolze 54,90 EUR im Monat kostet) ist das Fremdwährungskonto bereits kostenfrei enthalten.

Wichtig sind jedoch die Gesamtkosten für das Commerzbank Fremdwährungskonto. Erst die Summe aus Kontoführungsgebühren, Überweisungsgebühren und Wechselkursaufschlägen zeigt dir, ob sich das Commerzbank Fremdwährungskonto wirklich lohnt.

Kostenpunkt

Commerzbank Gebühren

Kontoführung

9,90 EUR/Monat + Kosten fürs Geschäftskonto

Zinsen

Variabel je nach Währung

Währungstausch

Commerzbank Wechselkurs mit Aufschlag

Der Commerzbank Wechselkurs im Detail

Überweisungen vom Commerzbank Fremdwährungskonto in derselben Währung sind unkompliziert und erfolgen ohne Umrechnung in EUR. Anders sieht es aus, sobald ein Währungswechsel notwendig wird, denn dann greift der Wechselkurs der Commerzbank, der nicht auf dem offiziellen Wechselkurs basiert, sondern auf einem hauseigenen Kurs mit Aufschlag.

Durch diesen Aufschlag macht die Bank zusätzlichen Gewinn – und das kann, abhängig vom Währungspaar, spürbar ausfallen. Wenn du nicht unbedingt darauf angewiesen bist, deine Einnahmen in EUR umzuwandeln, solltest du es eher vermeiden, um nicht unnötig Geld zu verlieren.

Im Wechselkurs zeigt sich übrigens der wohl größte Unterschied zu Wise: Dort wird stets der echte Devisenmittelkurs ohne Aufschläge verwendet, ergänzt durch eine transparente, vergleichsweise geringe Gebühr.

Wichtige Besonderheiten

Beim Commerzbank Fremdwährungskonto gibt es ein paar Dinge, die du unbedingt wissen solltest:

  • Nur für Geschäftskunden: Wie schon mehrfach erwähnt – das Fremdwährungskonto steht ausschließlich Unternehmern zur Verfügung, die bereits ein Commerzbank Geschäftskonto haben.

  • Online-Banking-Verwaltung: Die Beantragung und Nutzung des Fremdwährungskontos läuft komplett digital über dein Online-Banking.

  • AWV-Meldepflicht: Bei Auslandsüberweisungen ab 12.500 EUR greift die Außenwirtschaftsverordnung (AWV). Du musst solche Transaktionen an die Deutsche Bundesbank melden.

  • Keine internationale Debitkarte: Das Commerzbank Fremdwährungskonto ist für den Überweisungsverkehr gedacht, nicht für Kartenzahlungen. Du bekommst also keine eigene Debitkarte fürs Fremdwährungskonto, sondern musst die Karte deines Geschäftskontos nutzen – und zwar zu den normalen Konditionen. Die Wise Multiwährungskarte wäre hier eine gute Alternative für internationale Zahlungen.

  • Einlagensicherung: Deine Einlagen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 EUR geschützt – hierfür wird das Guthaben auf dem Commerzbank Fremdwährungskonto und Geschäftskonto zusammengerechnet.

Vor- und Nachteile vom Commerzbank Fremdwährungskonto

Vorteile

Nachteile

✅ 25 Währungen verfügbar

❌ Relativ hohe Kosten

✅ Bewährte Filialbank 

❌ Nur für Geschäftskunden mit bestehendem Commerzbank Konto

✅ Einlagensicherung bis 100.000 EUR

❌ Keine Karte mit besseren Konditionen für Fremdwährungen

Wie schneidet das Commerzbank Fremdwährungskonto im Vergleich ab?

Schauen wir uns mal an, wie die Commerzbank im Vergleich zu digitalen Multiwährungskonten wie Wise und Revolut abschneidet:



Commerzbank Fremdwährungskonto

Wise Business

Revolut Business

Verfügbarkeit

Nur mit bestehendem Commerzbank Geschäftskonto

Privat- und Geschäftskunden

Privat- und Geschäftskunden

Voraussetzungen

Commerzbank Geschäftskonto erforderlich

Kontoeröffnung online

Kontoeröffnung online

Unterstützte Währungen

25 Währungen 

40+ Währungen + NumberCurrencyAccountDetailBiz] Kontoverbindungen

25+ Währungen

Kontogebühren

9,90 EUR/Monat (zusätzlich zum Geschäftskonto ab 15,90 EUR/Monat)

Einmalig 45 € EUR für alle Features (Business), danach 0 EUR/Monat

Ab 10 EUR/Monat

Debitkarte

❌ Keine separate Karte für Fremdwährungskonto

✅ 

Beste Features

Filialservice, persönliche Beratung, Einlagensicherung

Echter Devisenmittelkurs, transparente Gebühren, lokale Kontoverbindungen

Multiwährungskonto, flexible Abos, viele Zusatzleistungen

CommerzbankWiseRevolut

Welches Konto ist das richtige für mich?

  • Commerzbank Fremdwährungskonto: Ideal für dich, wenn du ein etabliertes Unternehmen führst, regelmäßig mit Fremdwährungen arbeitest, Wert auf persönliche Beratung legst und bereits Commerzbank Kunde bist.

  • Wise Business: Die richtige Wahl, wenn du viele Währungen nutzt, international mit Karte bezahlst und maximale Transparenz willst. Niedrige Gebühren, der echte Wechselkurs und lokale Kontodaten machen Wise besonders effizient für international aktive Unternehmen.

  • Revolut Business: Perfekt für dich, wenn du digital arbeitest, vor allem mit EUR, USD und GBP, und dein Konto flexibel per App steuern willst. Die skalierbaren Abos passen sich deinem Wachstum gut an.

Commerzbank Fremdwährungskonto Alternativen

Mit 25 Währungen steht das Commerzbank Fremdwährungskonto nicht schlecht da. Doch die Multiwährungskonten von Wise und Revolut sind deutlich flexibler und vereinen deutlich mehr Währungen in einem Konto. Im Gegensatz zur Commerzbank bekommst du hier auch bei Kartenzahlungen wirklich gute Konditionen.

Wise Multiwährungskonto

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🏅 Ideal für: Internationale Freelancer, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Online-Händler auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay, Remote-Teams mit Mitarbeitern in verschiedenen Ländern.

  • Einmalig 45 €, keine monatlichen Gebühren

  • 40+ Währungen

  • lokale Kontodaten in 8+ Währungen

  • Echter Devisenmittelkurs

  • Schnelle Überweisungen in 140+ Länder

  • Mit Debitkarte kostenlos bezahlen und bis zu 250 EUR monatlich gebührenfrei abheben

  • Integrationen mit Xero, QuickBooks und vielen mehr

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Revolut Business

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🏅 Ideal für: Unternehmen, die flexible Abo-Modelle schätzen und Zusatzfunktionen nutzen wollen.

  • Abos Basic (10 EUR/Monat), Grow (30 EUR/Monat), Scale (90 EUR/Monat) und Enterprise (benutzerdefiniert)

  • 25+ Währungen, lokale Konten für EUR und GBP

  • Limits für kostenlose Überweisungen, Umtausch und Abhebungen je nach Abo

  • Business-Debitkarten inkludiert

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Wie eröffne ich ein Commerzbank Fremdwährungskonto?

Falls du dich trotz der Alternativen für die Commerzbank entscheidest, ist die Eröffnung relativ unkompliziert – zumindest wenn du schon ein Commerzbank Geschäftskonto hast. Dann kannst du das Fremdwährungskonto bequem online beantragen.

  1. Falls du noch kein Commerzbank Geschäftskonto hast, stelle online den Antrag, gib deine persönlichen Daten ein und lege deine Zugangsdaten fürs Online-Banking fest.

  2. Nun musst du deine Identität bestätigen. Lade dir die IDnow App herunter und halte deinen Personalausweis oder Reisepass bereit. Ein Mitarbeiter führt dich in wenigen Minuten durch die Online-Legitimation.

  3. Direkt nach der Legitimation erhältst du die IBAN deines neuen Geschäftskontos. Anschließend kannst du deine TAN in der Commerzbank PhotoTAN-App aktivieren.

  4. Um das Fremdwährungskonto zu eröffnen, melde dich im Online-Banking an und lade den Eröffnungsantrag herunter und bestätige den Auftrag mit einer TAN.

  5. Das Fremdwährungskonto in deiner gewählten Währung ist sofort einsatzbereit.

Welche Dokumente brauche ich zur Kontoeröffnung?

Die benötigten Unterlagen für die Eröffnung des Commerzbank Fremdwährungskontos hängen von der Rechtsform deines Unternehmens ab:

  • Freiberufler: Steueridentifikationsnummer

  • Einzelunternehmer und Gewerbetreibende: Gewerbeanmeldung, Steueridentifikationsnummer, falls eingetragen: Handelsregisterauszug

  • GbR: Steueridentifikationsnummer, Gesellschaftervertrag, Vertretungsberechtigung

  • GmbH, GmbH & Co. KG, KG, OHG: Handelsregisterauszug, Gesellschaftervertrag und Gesellschafterliste, Steueridentifikationsnummer

Zur Legitimation benötigst du in jedem Fall einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Wie nutze ich das Commerzbank Fremdwährungskonto?

Mit einem Fremdwährungskonto kannst du Zahlungen in einer gewünschten Fremdwährung tätigen. Du kannst Geldeingänge in dieser Währung empfangen, Überweisungen tätigen und Guthaben für zukünftige Transaktionen halten. Aber wie funktioniert das genau?

  1. Logge dich in dein Commerzbank Online-Banking ein und wähle das entsprechende Fremdwährungskonto aus.

  2. Lege die gewünschte Zahlung an, z.B. eine SEPA-Überweisung oder eine klassische Auslandsüberweisung (AZV) – je nachdem, wohin das Geld gehen soll.

  3. Wähle dann Währung, Betrag und Zielland.

  4. Bei Auslandsüberweisungen kannst du die Entgeltregel festlegen:

  • OUR: Du übernimmst alle Gebühren (auch die der Empfängerbank)

  • BEN: Der Empfänger trägt alle Gebühren

  • SHARE: Beide teilen sich die Kosten (das ist der Standard)

  1. Bestätige die Überweisung mit einer TAN – fertig!

Einzahlungsmethoden

Du kannst einfach Geld von deinem EUR-Konto auf das Commerzbank Fremdwährungskonto übertragen – dann findet eine Währungsumrechnung statt, die mit Wechselkursaufschlägen einhergehen kann. Natürlich kannst du aber auch Bargeld in einer Commerzbank Filiale einzahlen.

Auszahlungsmethoden

Auszahlungen sind über Bargeldabhebungen oder in der Filiale möglich. Beachte, dass hierfür die Konditionen deines normalen Commerzbank Geschäftskontos gelten.

Wie verwende ich das Commerzbank Fremdwährungskonto im Ausland?

Das Commerzbank Fremdwährungskonto ist ausschließlich für das Senden und Empfangen von Überweisungen gedacht. Das bedeutet aber leider nicht, dass du mit deiner Commerzbank Karte zu günstigeren Konditionen im Ausland bezahlen kannst. Wenn du mit der Debitkarte deines Geschäftskontos im Ausland zahlst oder Geld abhebst, gelten die ganz normalen Preise für dein Geschäftskonto – und die sind oft nicht gerade günstig.

Hier haben Wise Business und Revolut Business einen klaren Vorteil: Beide bieten Debitkarten, die direkt auf dein Währungsguthaben zugreifen. Auch Bargeldabhebungen sind bis zu einem gewissen Limit kostenlos. Wenn du also ein vollständiges, internationales Konto willst, sind Wise und Revolut möglicherweise die bessere Wahl.

Commerzbank Fremdwährungskonto Limits

Auch hier solltest du beachten, dass das Fremdwährungskonto eher eine Ergänzung zu deinem normalen Commerzbank Geschäftskonto ist – die Limits hängen also von deinem Hauptkonto ab und sind für das Fremdwährungskonto nicht anders. Überweisungslimits, Limits für Kreditkarten und Debitkarten kannst du in deinem Commerzbank Online-Banking finden und gegebenenfalls selbst ändern.

Ist das Commerzbank Fremdwährungskonto sicher?

Auf jeden Fall! Das Fremdwährungskonto der Commerzbank genießt dieselbe Sicherheit wie das normale Geschäftskonto. Deine Einlagen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 EUR geschützt – pro Kunde und Bank, unabhängig von der Währung, in der das Guthaben gehalten wird, oder der Anzahl an Konten, die du bei der Commerzbank hast.

Zusätzlich greifen die hohen Sicherheitsstandards der Commerzbank. Wenn du Wert auf deutsche Bankenregulierung und Einlagensicherung legst, bist du hier also gut aufgehoben.

Wann braucht man ein Fremdwährungskonto?

Ein Fremdwährungskonto macht vor allem dann Sinn, wenn internationale Zahlungen zu deinem Geschäftsalltag gehören – denn ohne ein entsprechendes Konto wären Einnahmen, Ausgaben und Zahlungen in Fremdwährungen schlicht zu teuer.

  • Rechnungen/Verträge in Fremdwährung: Wenn du regelmäßig Lieferanten, Freelancer oder Kunden im Ausland bezahlst oder von ihnen bezahlt wirst, sparst du mit einem Fremdwährungskonto Umrechnungsgebühren.

  • Wiederkehrende Einnahmen in Fremdwährung: Exportierende Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen ins Ausland verkaufen, profitieren enorm davon, Zahlungen direkt in der Währung des Kunden zu empfangen.

  • Timing und Planbarkeit: Mit einem Fremdwährungskonto kannst du den Zeitpunkt der Währungsumrechnung selbst bestimmen und so ungünstige Wechselkurse vermeiden. Das hilft dir bei der Budgetierung und Planung.

  • Gebühren durch teure Umrechnung vermeiden: Durch die direkte Buchung in der Kontowährung fallen keine Gebühren für den Empfang von Zahlungen an.

Aber die Kombi aus Commerzbank Geschäftskonto und Fremdwährungskonto ist nicht unbedingt die beste Lösung für alle Unternehmer. Es lohnt sich definitiv, auch die Alternativen wie Wise Business und Revolut Business anzuschauen – denn diese Anbieter sind meist günstiger, flexibler und bieten mehr Features fürs internationale Geschäft.

Fazit zum Commerzbank Geschäftskonto

Für Firmen mit Ausgaben und Einnahmen in klar definierten Fremdwährungen und dem Wunsch nach persönlicher Beratung ist das Commerzbank Fremdwährungskonto eine verlässliche Ergänzung zum Geschäftskonto. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Die laufenden Kosten sind vergleichsweise hoch und für Kartenzahlungen eignet es sich nur beschränkt.

Spezialisierte Anbieter wie Wise oder Revolut punkten hingegen mit deutlich geringeren Gebühren, dem echten Wechselkurs und zusätzlichen Features für den internationalen Zahlungsverkehr. Entscheidend ist letztlich, ob du eher auf bewährte Bankstrukturen oder auf maximale Kosten- und Feature-Effizienz setzt – dann findest du sicher die richtige Lösung für dein Unternehmen.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Commerzbank Fremdwährungskonto

Bietet die Commerzbank ein Fremdwährungskonto an?

Ja, aber nur als Erweiterung des Geschäftskontos. Das Commerzbank Fremdwährungskonto steht ausschließlich Geschäftskunden zur Verfügung, ein internationales Privatkonto gibt es derzeit nicht.

Was kostet das Commerzbank Fremdwährungskonto?

9,90 EUR monatlich, zusätzlich zu den Kontogebühren des Geschäftskontos. Einzig beim Premium-Geschäftskonto Plus für 54,90 EUR im Monat ist das Fremdwährungskonto schon inkludiert.

Kann ich USD, GBP und CHF auf ein Commerzbank Fremdwährungskonto empfangen?

Ja, das ist sowohl mit als auch ohne Fremdwährungskonto möglich. Mit dem Commerzbank Fremdwährungskonto sparst du dir aber die Empfangsgebühren und die automatische Umrechnung. Damit die Commerzbank Geschäftskonto Kosten gerechtfertigt sind, solltest du aber regelmäßig internationale Zahlungen empfangen oder senden.

Wie funktioniert der Wechselkurs bei der Commerzbank?

Überweisungen vom Fremdwährungskonto passieren zwar ohne Umrechnung, wenn du aber vom Währungsguthaben in EUR wechseln willst, wendet die Commerzbank einen hauseigenen Wechselkurs mit Aufschlag an.

Gibt es Steuern auf Währungsgewinne oder Zinsen?

Ja. Auf Zinserträge oder Währungskursgewinne, die du durch Wechselkursänderungen erzielst, fallen Steuern an, weswegen du sie in der Steuererklärung angeben musst. Am besten fragst du deinen Steuerberater.

Ist das Konto für Privatkunden geeignet?

Nein, das Commerzbank Fremdwährungskonto ist nur für Unternehmen gedacht. Privatkunden sollten sich Alternativen wie Revolut oder Wise ansehen, um ihre internationalen Finanzen zu organisieren.

Was ist günstiger: Commerzbank oder Wise?

Wise bietet nicht nur mehr Währungen, sondern ist generell meist günstiger als die Commerzbank. Es gibt keine laufenden Kontoführungsgebühren und du zahlst nur für die Leistungen, die du wirklich nutzt – und bekommst immer den echten Devisenmittelkurs.

Quellen:

Commerzbank: Fremdwährungskonto, Februar 2026 Commerzbank: Geschäftskonten, Februar 2026 Commerzbank: Preis- und Leistungsverzeichnis, Januar 2026 Commerzbank: Wechselkurse, Februar 2026 Revolut: Geschäftskonten Vergleich, Februar 2026