Konto in den USA eröffnen: Anleitung & Tipps 2026

Sarah Schuster
Philipp Spitzenpfeil
Zuletzt geupdatet
22. April 2026

Du möchtest ein Konto in den USA eröffnen – vielleicht für eine Reise, ein Studium, ein Business oder weil du regelmäßig Zahlungen in USD erhältst? Dann wirst du schnell merken: Ganz so einfach wie in Deutschland läuft die Kontoeröffnung nicht immer.

Doch keine Sorge: Es gibt mehrere Wege, wie du trotzdem Zugang zu einem amerikanischen Konto bekommst. Hier erfährst du, welche Möglichkeiten Deutsche haben, welche Dokumente nötig sind und worauf du bei Gebühren und Wechselkursen achten solltest.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Kontoeröffnung in den USA ist prinzipiell möglich – viele Banken verlangen jedoch zusätzliche Dokumente
  • Du benötigst eine US-Adresse und eine Social Security Number (SSN) oder Individual Taxpayer Identification Number (ITIN)
  • Kontoeröffnung ohne Wohnsitz nur persönlich in einer Filiale in den USA
  • Digitale Anbieter wie Wise oder Revolut bieten eine unkomplizierte Alternative, um USD zu halten und zu empfangen

Kann ich als Deutscher ein Bankkonto in den USA eröffnen?

Ja, grundsätzlich kannst du auch als Deutscher ein Bankkonto in den USA eröffnen. Deine Staatsbürgerschaft stellt nicht per se ein Hindernis dar, allerdings gelten in den USA strengere Regelungen für Ausländer. Amerikanische Banken müssen genau prüfen, wer ihre Kunden sind und wo sie steuerlich ansässig sind – das erschwert die Kontoeröffnung aus Deutschland. Mit den richtigen Dokumenten und etwas Vorbereitung ist die Kontoeröffnung aber durchaus möglich.

Kann ich in den USA ein Bankkonto ohne Wohnsitz eröffnen?

Ein US-Bankkonto ohne Wohnsitz in den Vereinigten Staaten zu eröffnen ist schon schwieriger, aber nicht ausgeschlossen. Einige Banken akzeptieren internationale Kunden, wenn sie zumindest eine US-Adresse, eine lokale Steuernummer (ITIN) oder geschäftliche Verbindungen zum Land nachweisen können. Einfach so ein Bankkonto für deinen Urlaub in den USA zu eröffnen, ist also in den meisten Fällen nicht möglich.

Wenn du keinen festen Wohnsitz in den USA hast, greifen viele Deutsche deshalb auf internationale Multiwährungskonten zurück. Mit Wise oder Revolut kannst du Zahlungen in USD abwickeln, ohne dass du offiziell ein amerikanisches Bankkonto eröffnen musst.

Welche Dokumente brauche ich für die Kontoeröffnung?

Ein Konto in den USA zu eröffnen ist auch wie hierzulande mit einigen regulatorischen Anforderungen verbunden. Deshalb benötigst du für die Banken in den Vereinigten Staaten natürlich ebenso einige Dokumente, mit denen beispielsweise deine Identität nachgewiesen wird.

Zu den Dokumenten können unter anderem zählen:

  • Zwei Dokumente zum Identitätsnachweis (z. B. Pass und Führerschein)
  • Adressnachweis via Verbrauchsabrechnung
  • Gegebenenfalls ein gültiges Visum / Green Card
  • Möglicherweise Social Security Number oder ITIN (Individual Taxpayer Identification Number)

Weniger Papierkram mit Alternativen wie Wise

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Alle Dokumente für die Kontoeröffnung zu besorgen, kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Insbesondere die ITIN oder auch eine Verbrauchsabrechnung. Mit einem Anbieter wie Wise, der sich auf internationale Überweisungen spezialisiert hat, kannst du auf all das verzichten und unkompliziert ein Konto in USD eröffnen.

Natürlich ist Wise ebenfalls von Finanzaufsichtsbehörden reguliert und muss deine Identität und andere Dinge verifizieren. Allerdings kannst du dafür die Unterlagen aus deinem aktuellen Wohnsitzland nutzen und benötigst keinen US-Wohnsitz und keine Sozialversicherungsnummer oder ITIN.

Du erhältst ein Multiwährungskonto, mit dem du Geld in 40+ Währungen halten und senden kannst und zudem lokale Bankverbindungen für 8+ Währungen. So lässt sich Geld direkt in USD, EUR und vielen weiteren Währungen ohne Währungsumrechnung empfangen.

Entdecke das Wise Konto

Welches US-Konto ist für Deutsche in am besten geeignet?

In den USA kannst du aus einer Fülle an verschiedenen Banken und Konten wählen. Hier ein Vergleich von einigen ausgewählten Banken untereinander sowie mit den digitalen Anbietern Wise und Revolut.

WiseRevolutChase Total CheckingWells Fargo Everyday CheckingBank of America Advantage Plus
Kontoeröffnung
Vor der Einreise eröffnen𐄂𐄂𐄂
Online-Antrag möglich
USA Wohnsitz erforderlich𐄂𐄂
Gebühren & Einlagen
Kontoeröffnungsgebühr0 EUR0 EUR0 USD0 USD0 USD
Monatliche Kontoführungsgebühr0 EUR0 - 60 EUR15 USD (Rabatte möglich)15 USD (Rabatte möglich)12 USD (Rabatte möglich)
Mindesteinlage0 EUR0 EUR0 USD25 USD100 USD
Währungen & Überweisungen
USD & EUR-KontoEUR, USD, GBP und weitereEUR, GBPUSDUSDUSD
WechselkursDevisenmittelkurs ohne AufschlagDevisenmittelkurs, Aufschlag am WochenendeBankeigener KursBankeigener KursBankeigener Kurs
Gebühren für internationale ÜberweisungenAb 0,47%Ab 0,15 % + MindestgebührAb 5 USD0 USD (aber Wechselkursaufschlag)0 USD (aber Wechselkursaufschlag)
Internationale ZahlungenGratis mit WährungsguthabenGratis bis Kontolimit3 %3 %3 %
Abhebung an fremden Automaten2,69% gratisGratis bis Kontolimit3 USD Inland, 5 USD Ausland3 USD Inland, 5 USD Ausland2,50 USD Inland, 5 USD Ausland
Features & Service
KartentypenDebitDebitDebit, KreditDebit, KreditDebit, Kredit
Mobile Banking
Kundenservice-SprachenDeutsch, EnglischDeutsch, EnglischEnglischEnglischEnglisch
WiseRevolut

Die Tabelle zeigt, dass die ausgewählten Banken in den USA nur Konten in USD anbieten. Zwar ist die Kontoeröffnung online möglich, allerdings nicht vor der Ankunft, da eine Social Security Number benötigt wird. Wenn du diese Nummer bereits parat hast, kannst du auch die Online Eröffnung nutzen.

Zwar gibt es bei den Checking Accounts meist monatliche Grundgebühren, diese können allerdings umgangen werden, dazu gleich mehr. Im Übrigen ist nicht bei jedem Konto eine Mindesteinzahlung an Guthaben Pflicht.

Interessant ist außerdem, dass bei den US-Banken Auslandsüberweisungen bereits ab 0 USD möglich sind. Allerdings berechnen die Banken eine Aufschlag auf den Wechselkurs, welcher schnell höher ausfallen kann, als die transparenten Kosten, die Wise für einen internationalen Transfer berechnet.
Schauen wir uns deine Optionen für das US Konto mal genauer an:

Wise

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Bei Wise kannst du unkompliziert online ein Multiwährungskonto eröffnen, mit dem du Geld in über 40+ Währungen halten und versenden kannst. Zudem erhältst du lokale Bankverbindungen in 8+ Währungen, um direkt Geld ohne Währungswechsel zu empfangen – darunter auch eine Routing Number für die USA.

Faire und transparente Preisgestaltung wird bei Wise großgeschrieben, weshalb Gebühren bei einem Transfer immer vorher ersichtlich sind. Überweisungen in Fremdwährung sind bereits ab 0,47% möglich und du erhältst den Devisenmittelkurs.

Im Konto enthalten ist auch eine internationale Debitkarte, mit der du weltweit über dein Geld verfügen kannst. Solange du Guthaben in USD hältst, sind Zahlungen in den USA kostenlos.

Entdecke das Wise Konto

Revolut

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Ähnlich wie Wise bietet auch Revolut ein Multiwährungskonto, wenn auch mit weniger Währungen. Dafür kannst du allerdings zwischen fünf verschiedenen Abo-Modellen wählen, welche Vorteile wie zusätzliche Versicherungspakete oder gebührenfreies Geldwechseln bieten.

Auslandsüberweisungen sind ebenfalls in viele Länder möglich. Dabei bezahlst du eine kleine prozentuale Gebühr ab 0,15 % – es gibt jedoch eine Mindest- und Maximalgebühr. Im Gegensatz zu Wise bekommst du nur von Montag bis Freitag den Devisenmittelkurs. Am Wochenende musst du mit Aufschlägen rechnen.

Der größte Nachteil an Revolut ist, dass du keine Kontodaten in USD bekommst. Du kannst trotzdem günstig in den USA bezahlen, für das Senden oder Empfangen von Überweisungen bekommst du aber keine speziellen Vorteile.

Chase

JPMorgan Chase, kurz Chase, gehört zu den vier großen Banken in den USA. Bei dem „Chase Checking Total“ Konto gibt es keine Kontoeröffnungsgebühr, dafür aber eine monatliche Kontoführungsgebühr von 15 USD. Diese lässt sich jedoch auf mehrere Arten umgehen:

  • Monatliche elektronische Geldeingänge von mindestens 500 USD oder
  • Ein tägliches Guthaben von mindestens 1500 USD oder
  • Ein durchschnittliches Guthaben in Verbindung mit Investments von mind. 5000 USD

Eine Debitkarte ist bei dem Konto enthalten und kein Mindestguthaben zur Einzahlung zwingend.

Ausgehende internationale Überweisungen in USD kosten 40 USD, werden sie in einer Fremdwährung ausgeführt, betragen die Kosten 5 USD. Letzteres gilt allerdings nur für Beträge unter 5000 USD. Darüber ist der Transfer kostenlos. Eingehende Wire Transfers kosten 15 USD.

Wichtig ist, dass Chase einen Aufschlag auf den Wechselkurs berechnet, sodass du bei einem Währungswechsel nicht den echten Devisenmittelkurs erhältst.

Wells Fargo

Die Wells Fargo Bank gehört ebenfalls zu den „Big Four“ Banken in den USA. Ähnlich wie das Konto von Chase ist auch das „Everyday Checking“ kostenlos zu eröffnen, hier gibt es allerdings eine Vorgabe zum Mindestguthaben von 15 USD.

Die monatlichen Kontoführungsgebühren betragen 10 USD, können allerdings umgangen werden, indem eine der folgenden Kriterien erfüllt ist:

  • 1.500 USD tägliches Guthaben
  • 500 USD eingehende Zahlungen im Monat
  • Kontoinhaber ist zwischen 17 und 24 Jahre alt
  • Ein durchschnittliches Guthaben in Verbindung mit Investments von mind. 5.000 USD

Eingehende Wire Transfers aus dem Ausland sind gratis, ganz gleich ob in USD oder Fremdwährung. Allerdings solltest du die Wechselkursaufschläge nicht vergessen. Ausgehende internationale Überweisungen in USD kosten 25 USD und in Fremdwährung 40 USD, letzteres ist allerdings kostenlos, wenn Online- oder Mobile Banking für die Auftragsvergabe genutzt wurde. Auch hier gelten allerdings Aufschläge für Transaktionen in Fremdwährungen – genau damit macht Wells Fargo letztendlich seinen Gewinn.

Bank of America

Wie die beiden Vorgänger zählt auch die Bank of America zu den vier größten Banken in den Vereinigten Staaten. Verglichen mit den beiden anderen hat das „Advantage Plus“ mit 100 USD die höchste Forderung nach einem Mindestguthaben bei der Kontoeröffnung.

Die monatlichen Kontoführungsgebühren betragen normalerweise 12 USD, lassen sich aber umgehen, indem:

  • Mindestens ein monatlicher Geldeingang über 250 USD vorhanden ist oder
  • Ein tägliches Guthaben von mindestens 1500 USD besteht oder
  • Du am Preferred Rewards program teilnimmst und dich für eine der oberen Stufen qualifizierst

Eine Auslandsüberweisung in USD kostet 45 USD , wird die Überweisung in einer Fremdwährung aufgegeben, ist es kostenlos. Das liegt daran, dass die Bank of America an den Wechselkursen mitverdient.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Konto in den USA eröffnen

Sind alle erforderlichen Unterlagen vorhanden, so gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Bankkonto in den USA zu eröffnen. Manche Banken bieten zur Kontoeröffnung nur den Weg in die Filiale, andere bieten zusätzlich einen Weg über die Website an.

Oft ist es allerdings so, dass selbst bei der Online Eröffnung zumindest einmal ein Besuch in der Filiale nötig ist, vorwiegend um deine Identität zu überprüfen. Vollständig das Konto online zu eröffnen ist, insbesondere für Ausländer, eher unüblich.

Ein wichtiger Punkt bei US-Konten ist, dass du manchmal auch ein gewisses Guthaben zur Kontoeröffnung einzahlen musst. Das sind häufig zwischen 25 und 100 USD, bei Chase gilt das jedoch nicht. Das ist notwendig, um das Konto zu aktivieren und es anschließend nutzen zu können.

Kann ich ein Bankkonto in den USA vor meiner Ankunft eröffnen?

Kurz gesagt: Nein, in den meisten Fällen ist es nicht möglich, ein Konto in den USA vor deiner Ankunft zu öffnen, da viele Banken noch auf die Kontoeröffnung direkt in der Filiale setzen. Wenn es die Möglichkeit gibt, den Vorgang online zu starten, ist meistens dennoch ein Weg in die Bank notwendig.

Zum anderen lässt sich eine ITIN nicht ohne Weiteres beantragen und auch die Verbrauchsabrechnung, welche als Adressnachweis für den US-Wohnsitz gilt, ist erst nach der Ankunft erhältlich – alle Dokumente schon von Deutschland aus zu organisieren ist also nahezu unmöglich.

Es kann sich also durchaus lohnen, auf Anbieter wie Wise zurückzugreifen, mit denen du alles bequem von Zuhause aus vorbereiten kannst. So hast du ein einsatzbereites Konto für die USA, sobald du ankommst.

Kann ich ein Konto in den USA online eröffnen?

Solange du alle lokalen Unterlagen parat hast, ist das bei vielen US-amerikanischen Banken durchaus möglich. Hast du jedoch noch keinen US-Adressnachweis und keine Social Security oder Tax Number, wird es mit der Online Eröffnung, wie bereits erwähnt, schwierig.

Wie lange dauert die Kontoeröffnung in den USA?

Das kommt ganz auf deine Situation an. Wenn du dich bereits in den USA niedergelassen hast und die notwendigen Dokumente vorhanden sind, dürfte es auch bei Filialbanken leicht sein. Bist du noch in Deutschland und musst die Unterlagen erst besorgen, dauert es dementsprechend länger – denn du musst zwingend eine Filiale in den USA aufsuchen.

Möchtest du schneller Zugang zu einem US Konto, nutze doch einfach das Wise Multiwährungskonto. Damit bekommst du eine US Routing Number, mit der du Geld senden und empfangen kannst, wie ein Local.

Was kostet die Kontoeröffnung in den USA?

Die Kontoeröffnung für viele Konten in den USA ist kostenlos und die monatlichen Kontoführungsgebühren lassen sich umgehen, indem entweder ein gewisses Mindestguthaben vorhanden ist oder Geldeingänge zu verzeichnen sind – damit ist es also ähnlich wie bei vielen kostenlosen Konten in Deutschland.

Teuer wird es allerdings dann, wenn du dein US-Konto im Ausland nutzt und Fremdwährungsgebühren anfallen. Ähnliches gilt für Auslandsüberweisungen. Ein internationaler Wire Transfer in USD kostet gerne 40 USD und wenn er in einer Fremdwährung aufgegeben wird, fallen zwar keine offensichtlichen Gebühren an, dafür aber versteckte Aufschläge auf den Wechselkurs – und die sind der wahre Kostentreiber.

Gibt es in den USA kostenlose Konten?

Ja, wie bereits erwähnt, ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, ein kostenloses Konto in den USA zu eröffnen. Solange du ein gewisses Mindestguthaben auf deinem Konto hältst oder regelmäßige Eingänge von mehr als 500 USD im Monat hast, entfallen die Kontoführungsgebühren bei den meisten US-Banken. Ganz ohne solche Mindestanforderungen geht es bei Wise: Dein Multiwährungskonto bleibt dauerhaft kostenlos.

Tipps für Überweisungen

Auslandsüberweisungen mit amerikanischen Konten können kostspielig sein. Hier einige Tipps, mit denen du die Kosten zwar nicht vollständig vermeiden, aber dennoch minimieren kannst:

  • Überprüfe beim Empfänger, welche Gebühren dort für eine Überweisung in Fremdwährung anfallen, unter Umständen ist es günstiger, das Geld in USD statt Fremdwährung zu verschicken
  • Verschicke idealerweise große Beträge in USD, denn dann ist die Gebühr fixiert, statt variabel im Wechselkurs enthalten
  • Nutze einen Service wie Wise, um von noch geringeren Gebühren zu profitieren
  • Mit US-amerikanischen Privatpersonen kannst du auch lokale Wallets wie Zelle nutzen, um Geld zu sparen

Kann ich größere Geldbeträge zwischen den USA und Deutschland überweisen?

Ja, das ist natürlich ohne Weiteres möglich. Bei Chase fallen ab 5.000 USD sogar keine Gebühren mehr an. Allerdings solltest du beachten, dass die meisten US-Banken hohe Wechselkursaufschläge berechnen – und genau die sind es, die deine Überweisungen so teuer machen.

Im Gegensatz dazu gibt es bei Wise Rabatte für große Überweisungssummen, sodass die prozentuale Gebühr sinkt, je mehr du sendest. Und da du ohnehin den echten Devisenmittelkurs bekommst, musst du dir keine Sorgen um versteckte Kosten machen.

Für wen lohnt sich ein Konto in den USA?

Ein US-Bankkonto kann für dich in vielen Situationen praktisch sein – vor allem, wenn du in den USA wohnst, arbeitest oder studierst. Vor allem dann, wenn du regelmäßig mit amerikanischen Unternehmen, Kunden oder Plattformen zu tun hast, wird ein lokales Konto schnell zum Vorteil. Zahlungen laufen direkter, Gebühren bleiben überschaubar und viele alltägliche Dinge werden deutlich unkomplizierter.

Typische Gründe für ein Konto in den USA sind zum Beispiel:

  • Zahlungen in US-Dollar empfangen: Wenn du als Freelancer, Unternehmer oder Remote-Worker mit US-Kunden arbeitest, kannst du Geld direkt in Dollar erhalten.
  • Rechnungen und Abos bezahlen: Viele US-Dienste lassen sich mit einem lokalen Konto einfacher bezahlen als mit internationalen Überweisungen.
  • Unterwegs in den USA zahlen: Mit einer Debitkarte eines US-Kontos kannst du vor Ort günstiger bezahlen oder Geld am Automaten abheben. Dafür reicht jedoch auch ein Multiwährungskonto von Revolut oder Wise.
  • Financial History aufbauen: Eine bestehende Bankverbindung kann später hilfreich sein, wenn du Kreditkarten oder andere Finanzprodukte in den USA nutzen möchtest.

Ist mein Geld in einer Bank in den USA sicher?

Grundsätzlich ja. Einlagen bei den meisten US-Banken sind durch die staatliche Einlagensicherung der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC, ähnlich der deutschen Einlagensicherung) geschützt. Sie sichert Guthaben bis zu 250.000 USD pro Kunde und Bank ab. Gerät eine Bank in Schwierigkeiten oder muss schließen, übernimmt die FDIC die Abwicklung, sodass du dein Geld bis zu dieser Summe zurückbekommst.

Zusätzlich gelten in den USA strenge Sicherheits- und Compliance-Standards für Banken, etwa bei der Identitätsprüfung, beim Schutz von Kundengeldern und bei der Überwachung des Finanzsystems. Sorgen brauchst du dir also keine zu machen.

Neben klassischen Banken können auch Finanz-Apps wie Wise oder Revolut eine sichere Möglichkeit sein, Geld in mehreren Währungen zu halten und internationale Zahlungen abzuwickeln – auch wenn sie organisatorisch anders aufgebaut sind als traditionelle Banken.

Wie wähle ich das richtige Konto in den USA aus?

Wenn du ein Konto in den USA eröffnen möchtest, lohnt sich ein genauer Blick auf die Voraussetzungen der jeweiligen Bank. Besonders wichtig ist, wie einfach die Kontoeröffnung abläuft und ob die Bank überhaupt Kunden ohne US-Wohnsitz akzeptiert. Achte außerdem auf praktische Punkte wie Kontoführungsgebühren, Mindestguthaben, benötigte Dokumente und den Kundensupport.

Wenn du die notwendigen Unterlagen nicht hast, können internationale Finanzdienste wie Wise eine unkomplizierte Alternative zur Kontoeröffnung bei einer US-amerikanischen Bank sein.

Fazit: Bankkonto in den USA eröffnen

Es gibt viele Banken, bei denen du in den USA ein Konto eröffnen kannst. Gerade die traditionelleren Banken ermöglichen das oft auch Ausländern, allerdings nicht ohne Besuch in der Filiale. Die Konten lassen sich in der Regel kostenlos eröffnen und die Kontoführungsgebühren mit einfachen Mitteln vermeiden.

Wenn du allerdings internationale Überweisungen planst, könnte dich das teuer zu stehen kommen. Zum einen gibt es bei den Überweisungen hohe Grundgebühren, wenn sie in USD ausgeführt werden oder Aufschläge auf den Wechselkurs von 5 % oder mehr.

Ein spezialisierter Anbieter wie Wise, bei dem du kostenlos und online ein Multiwährungskonto eröffnen kannst, ist da vielleicht die Lösung. So sind Überweisungen zu günstigen Konditionen möglich und du erhältst zudem Kontodaten für 8+ Währungen zum Geldempfang ohne Umrechnung.

Entdecke das Wise Konto

FAQ

Kann ein Ausländer ein Konto in den USA eröffnen?

Ja, auch Ausländer können in den USA in Konto eröffnen. Dabei ist in der Regel ein Besuch in der Filiale nötig und du musst die oben genannten Dokumente vorbereiten.

Wie viel Geld brauche ich, um ein Bankkonto in den USA zu eröffnen?

Bei einigen Banken und Konten in den Vereinigten Staaten muss ein gewissen Mindestguthaben bei der Kontoeröffnung eingezahlt werden. Dieses beträgt meist zwischen 25 und 100 USD. Dazu kommen Kontoführungsgebühren von ca. 15 USD, welche aber umgangen werden können.

Kann ich ein amerikanisches Bankkonto online eröffnen?

Konten bei amerikanischen Banken lassen sich zwar online eröffnen, dann ist jedoch die Angabe der Social Security Number (Sozialversicherungsnummer) obligatorisch.

Kann ich ein Bankkonto in den USA vor meiner Ankunft eröffnen?

Da viele Banken bei Ausländern keine komplette Onlineeröffnung ermöglichen und ein Besuch in der Filiale unvermeidbar ist, lassen sich US-Konten normalerweise nicht vor der Ankunft im Land eröffnen. Ein Anbieter wie Wise kann hier eine gute Wahl sein, bereits im Vorhinein alles vorzubereiten.